Sprachwahl:

Dürrwicknitz (Wěteńca)

Das kleine Bauerndorf Dürrwicknitz ist von einer welligen Ackerflur umgeben. Außer von einem Teich wird Dürrwicknitz von etlichen Großbäumen, unter denen Pappeln besonders auffallen, stattlichen Dreiseitenhöfen, weiten Torbögen und der wohlgeformten Betsäule von 1789 am Straßenkreuz ostwärts des Ortes belebt.

Im Jahre 1225 erstmalig als Witenitz, über dessen Namensbedeutung es verschiedene Ansichten gibt, erwähnt, zinsten die Bewohner seit 1374 dem Kloster Marienstern. 1374 verkaufte ein Schiban (obersorbisch župan) Rode, der sich als "Hermann mit seinem echten Christennamen gen." (Archiv Kloster Marienstern) bezeichnet, Gut und Dorf Wetenicz.

Beim Kiesabbau am Westrand des Ortes kamen slawische Brandgruben mit Scherben und Holzkohle sowie eine eiserne Axt zum Vorschein.

Dürrwicknitz und seine 60 Einwohner waren seit 1957 zunächst nach Miltitz eingemeindet, bevor sie 1974 Gemeindeteil von Nebelschütz wurden.

Quellen: Hans Neumann und Werner Schmidt, "Westliche Oberlausitz zwischen Kamenz und Königswartha", 1990; Heinz Kubasch, "Heimatbuch"

Foto: 2003, radyserb

Pensionen (Přenocowanja)

In Dürrwicknitz gibt es zwei Pensionen, in denen Besucher gern gesehen sind, wo sie sich auch erholen können. Weitere Informationen unter:

www.pension-sachon.de und 

www.toepferhof-lausitz.de
www.kreativurlaub-lausitz.de
www.zur-alten-herberge.de

 

Partner: http://www.heldhaus.de | http://www.am-klosterwasser.de | http://www.krabatregion.de