
Der Partnerschaftsvertrag zwischen den Gemeinden Namysłów und Nebelschütz wurde am 04.04.1997 durch die Bürgermeister Adam Maciag (Nachfolger: Krzysztof Kuchczynski, Bild links) und Thomas Zschornak (Bild rechts) geschlossen.
Die südpolnische Gemeinde Namysłów liegt im Norden der Woiwodschaft Opole auf einem "Oels" genannten Flachland auf einer Höhe zwischen 137 bis 194 m ü.d.M. Im nördlichen Teil des Stadtgebietes liegen der Fluss Widawa und deren Zufluss Studnica in einer landschaftlich sehr reizvollen Umgebung. Sanfte dünenartige und wellenförmige Anhöhen machen den besonderen Charakter des südlichen Teiles des Gemeindegebietes aus (Landschaftsschutzgebiet Stobrawsko-Turawskie).
Administrativ gliedert sich die Gemeinde Namysłów in 32 Ortsteile und die Stadt selbst. Insgesamt leben im Gemeindegebiet von 290 km² 26.800 Einwohner. Davon haben sich im Stadtgebiet von 22,6 km² 16.900 Einwohner niedergelassen.
Namysłów liegt in der Nähe der A8 von Wrocław nach Warszawa und der A4 von Wrocław über Opole nach Katowice. Die Stadt Namysłów wird sowohl landwirtschaftlich wie auch industriell geprägt. Schwerpunkt wirtschaftlicher Tätigkeit liegt in der Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte.
Vom mittelalterlichen Wehrsystem Namysłóws sind das Krakauer Tor mit Turm (14. Jahrhundert), die Überreste der Stadtmauer im südlichen und nördlichen Stadtteil sowie die gotische Fürstenburg (um 1360) mit Renaissancebrunnen (um 1600) erhalten geblieben. Ein Nebenfluss der Widawa (Młynówka), der innerhalb der Stadtmauern fließt, bildet die Mühleninsel. Die Pfarrkirche St. Peter und Paul (15. Jahrhundert), die Franziskanerkirche mit Klostergebäude (14. Jahrhundert), die Kirche der Unbefleckten Maria Empfängnis (14. Jahrhundert) sowie das 57 m hohe gotische Rathaus (15. Jahrhundert) sind weitere Beispiele gotischer Baukunst.
Namysłów besitzt ein Sportstadion, mehrere Tennisplätze, ein Freibad, ein Reitzentrum, zahlreiche Angelmöglichkeiten an der Widawa und Jagdmöglichkeiten in den umliegenden Wäldern. Kulturelle Mittelpunkte bilden das Kulturzentrum mit 10 Arbeitsgruppen (z.B. Wena, dem Club jugendlicher Autoren und Dichter) und einem Festsaal für 380 Zuschauer, das städtische Museum (mit Jan-Skala-Gedächtnisraum), zwei Bibliotheken, sieben Kindergärten, ein Gymnasium, zwei Berufsschulen und eine Musikgrundschule.
Quelle: Urzad Miejski w Namysłowie, Internet: http://www.namyslow.eu
Foto: IX. Internationales Gemeindefest, Nebelschütz, 2000, Hansky
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