Gemeinde Nebelschütz
mit den Ortsteilen Dürrwicknitz, Miltitz, Nebelschütz, Piskowitz, Wendischbaselitz.

gemeinde in sachsenDie Gemeinde Nebelschütz liegt mit ihren 5 Ortsteilen in exponierter Lage direkt an der S 100, zwischen Kamenz (3 km) und Bautzen (20 km). Die Bundesautobahn A 4 (Dresden-Bautzen) ist mit den Anschlussstellen Uhyst und Burkau nach etwa 7 bzw. 10 km bequem und schnell erreichbar. Der im Bau befindliche Autobahnzubringer S 102 (Ruhland-Burkau) wird die Gemeinde Nebelschütz an die wichtige Nord-Süd-Autobahnachse A13 (Dresden-Berlin) anbinden.

Über den an der A 4 liegenden Grenzübergang Görlitz gelangt man nach 70 km oder 40 Autobahnminuten zügig nach Polen. Mit dem anderen EU-Nachbarstaat Tschechien ist die Gemeinde Nebelschütz über verschiedene Grenzknotenpunkte nach etwa 70 km verbunden.

Der Flughafen Dresden-Klotsche liegt etwa 40 km oder 30 Autobahnminuten von der Gemeinde Nebelschütz entfernt. Vom Flughafen aus gelangt man mit der S-Bahn nach etwa 10 Fahrminuten zum ICE-Bahnhof Dresden-Neustadt. Von hier fahren im Stundentakt weitere S-Bahnen nach Kamenz. Linienbusse verbinden den Busbahnhof Kamenz mit dem Ort Nebelschütz.

"Das Lernende Dorf"

Vor 15 Jahren machte sich der sorbische Ort „Njebjelčicy“/Nebelschütz mit Nachhaltigkeit, Initiative und Gemeinschaft auf den Weg zur Engeltauglichkeit. Wesentlich ist vor allem, das Landleben mit der Umwelt wieder in Einklang zu bringen. Die Gemeinde lebt aus sich selbst heraus, die aktive Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern führt zu einem selbstbewussten Umgang mit sich selbst, zur Übernahme von Verantwortung und lokaler Eigenständigkeit.

Der Himmelsort Nebelschütz, im sorbischen Njebjelčicy genannt, ist ein Dorf, in dem etwa 1.200 sorbische und deutsche Einwohner*innen leben. In den fünf Ortsteilen der zweisprachigen Gemeinde, verbergen sich nicht nur Spuren sorbischer Sprache und Kultur. Wesentlich ist vor allem, das Landleben mit der Umwelt wieder in Einklang zu bringen.
Als sich Thomas Zschornak kurz nach der Wende für das Amt des Bürgermeisters entschied, hat sich die Gemeinde einem stetigen Wandel unterzogen. Nach etwa 30 Jahren wird sichtbar, dass es möglich ist, lokale Eigenständigkeit, im Hinblick auf Bildung, Kunst und Kultur aber auch des nachhaltigen Wirtschaftens und der Energieversorgung, zu schaffen. Verantwortung zu übernehmen ist der Schlüssel zur Selbstermächtigung. Seit nun mehr 15 Jahren hat sich die Gemeinde für eine nachhaltige Entwicklung entschieden. Der Erde etwas zurück zu geben und die Räume artenreich zu gestalten, trägt maßgeblich zur Steigerung der Lebensqualität bei. So unterschiedlich der Mensch sein kann, so unterschiedlich ist auch der Charakter jedes Ortsteiles. Die aktive Einbindung der Einwohner*innen und das Erkennen der vielen Besonderheiten vor Ort, führt sie zu einem selbst-bewussten Umgang mit sich und ihrer, wortwörtlich, kostbaren Umwelt. Mit viel Mut zur Kreativität werden so plötzlich viele Möglichkeiten der Mitgestaltung für jeden Einzelnen sichtbar. Die Gemeinde lebt aus sich heraus. Durch die Leitgedanken „herzlich, ökologisch, kreativ, sorbisch“ führen die Projekte zur Langlebigkeit, oder wie es in Nebelschütz auch gerne „Enkeltauglichkeit“ genannt wird. Lassen Sie sich von der Geschichte des Himmelsortes in eine fruchtbare Zukunft führen.

Geschichte der Ortsteile

Die Geschichte der fünf Ortsteile Nebelschütz (Njebjelčicy), Wendischbaselitz (Serbske Pazlicy), Miltitz (Miłoćicy), Piskowitz (Pěskecy) und Dürrwicknitz (Wěteńca) kann bis in das frühe 13. Jahrhundert (1225) urkundlich nachgewiesen werden. Durch die Nähe zum 1248 gegründeten Kloster Sankt Marienstern (Klóšter Marijina hwězda) ergaben sich enge politische, wirtschaftliche und kulturhistorische Verflechtungen.
Stattliche Dreiseitenhöfe, schöne Häusleranwesen und christliche Denkmäler prägen das ländliche Gemeindegebiet. Eindrucksvollste Gebäude sind die Pfarrkirche in Nebelschütz und das frühere Rittergut in Piskowitz.
Durch Miltitz und Nebelschütz schlängelt sich der Bach Jauer (Jawora). Er wurde zwischen den beiden Ortsteilen zu einem beachtlichen Stausee angestaut, der Anglern als ideales Jagdrevier diente. Seit 2005 ist dieser aber abgelassen.
Sportliche Zentren bilden das Sportareal in Nebelschütz und der wunderschön gelegene Waldsportplatz in Piskowitz. Beide Einrichtungen werden von zwei aktiven Sportvereinen genutzt und bewirtschaftet. Stärkster Gemeindeverein ist die Sportgemeinschaft Nebelschütz e.V. (Sportowa jednotka Njebjelčicy z.t.) mit 7 Fußballmannschaften der Männer.
In allen Ortsteilen bemühen sich zahlreiche Vereine und Einzelpersonen um ein aktives Dorfleben. Meist agieren sie im Hintergrund. Doch sind sie eine unverzichtbare Grundlage für eine friedliche und zufriedene Dorfgemeinschaft.

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