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Wie es im Jahre 2000 begann

Als schon 11 Vereine unterschiedlichster Art in der Gemeinde Nebelschütz existierten, trafen sich am 28.01.2000 in der Herberge Heldhaus 9 Personen, die ein spezielles Interesse daran hatten, die kulturellen Belange der Gemeinde durch die Gründung eines entsprechenden Vereins zu fördern. Es hatte sich erwiesen, dass solche Aufgaben, wie das Internationale Gemeindefest, die Pflege der Partnerschaften mit  polnischen, tschechischen, ungarischen, und französischen Kommunen, die touristische Nutzung des Heldhauses und der Aufbau eines sorbischen Informations- und Touristenzentrums im Ort einer engagierten und spezifischen Wahrnehmung durch einen Verein bedurften.

Am 11.04.2000 waren die entsprechenden personellen und konzeptionellen Voraussetzungen dafür geschaffen - es gründete sich der Heimat- und Kulturverein Nebelschütz e.V. mit 16 Mitgliedern. Zum ersten Vorstand zählten Petra Waury als Vorsitzende, Ulli Schorcht als Stellvertreter, Marcel Hansky als Kassenwart, desweiteren Ralf Kellner, Edeltraud Zschau, Frank Geier und Thomas Zschornak. Infolge ihrer Herkunft verkörperten die Mitglieder selbst  die Zweisprachigkeit, deren Pflege sich der Verein ohnehin verschrieben hatte. Auch deshalb beschlossen sie die Mitgliedschaft ihrer Gemeinschaft in der Domowina.
Die allerersten Aktivitäten waren die Erarbeitung einer Satzung, die Eintragung als gemeinnütziger Verein, ein Treffen mit Jan Nuck, dem Vorsitzenden der Domowina und ein erster Besuch in der Partnerkommune Namysłow.
Seither arbeiten die Vereinsmitglieder stetig im Interesse eines regen kulturellen Lebens in der Gemeinde. Sogar ein Kamenzer gehört mit Karl Mildner, der heute mit seinen Diskothekerfähigkeiten nicht mehr wegzudenken ist, dazu. Einmal im Monat trifft man sich im Heldhaus zur Versammlung, wenn notwendig auch mal operativ.
Jedes Jahr gestaltet der Verein eines der Umzugsbilder beim Internationalen Gemeindefest, sichert Ulli Schorcht die gesamte Beschallung daselbst sowie die Lasershow mit Feuerwerk ab, andere betreuen den Verkaufsstand des Vereins. Am ersten Adventssonntag jeweils richtet der Verein in Abstimmung mit dem Pfarrer und dem Kirchenchor einen Weihnachtsmarkt, in dessen Mittelpunkt die Kinder und ihr Weihnachtsmann Karli stehen, aus. Hier treffen sich Jung und Alt, um als Dorfgemeinschaft einige Stunden in Geselligkeit zu verleben.
Seit 2005 organisiert der Verein ein Schaumähen, um den Einheimischen , aber auch Besuchern aus nah und fern, eine Gelegenheit zu bieten, etwas zu sehen, was jahrhundertelang auf den Dörfern einst üblich war und das nur so noch der Nachwelt sichtbar macht, was sonst der Vergessenheit anheim fallen würde. Dieses Gaudium soll nach dem Willen des Vereins zur Tradition werden.
Bleibendes haben die Vereinsmitglieder mit ihren bisherigen Bauleistungen geschaffen. Sie haben mitgearbeitet an der Herberge Heldhaus, dem Zollhaus, am Wendentor,  dem großen Back- und Räucherofen und die Granitbrücke daneben errichtet.
Der geplante Krabathof wird in der Perspektive noch manche freiwillige Aufbaustunde den Männern und Frauen des Vereins abfordern.
Aber nicht allein das Arbeiten ist bestimmend für das Vereinsleben. Fahrradausflüge mit den Familienangehörigen, Besichtigungen anderenorts, Fahrten in andere europäische Regionen und kleine Feiern vor Ort gehören auch zum Leben des Vereins.
Seit 2005 richtet die Gemeinschaft auch kulinarisch- rustikale Feierlichkeiten für Besuchergruppen aus - allerdings bedarf es hier einer rechtzeitigen Anmeldung, denn Bedienung und Inbetriebnahme des Back- und Räucherofens erfordern etwas Vorlauf; selbst die musikalische Unterhaltung ist für solche Gelegenheiten gegeben.

Kontakt: über die Gemeindeverwaltung Nebelschütz

Zu Besuch in Barleben

Im Rahmen des bundesweiten "Tag der Regionen" feierten Barlebens Einwohner und zahlreiche Gäste am letzten September-Sonnabend 2009 das traditionelle Erntefest der Gemeinde.
Eine Jury wählte aus den Erntekörben und gärtnerischen Erzeugnissen die Sieger in fünf Wettbewerben. Im Mittelpunkt stand an diesem sonnigen Nachmittag die Wahl der Erntekönigin. 

Weitere Wettbewerbe gab es um:

die ulkigste Frucht
die originellste Vogelscheuche
den schönster Gartenstrauß
den schönster Gartenstand

Der Heimatverein aus Nebelschütz kam mit seinem Gartenstand auf den zweiten Platz.

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Partner: http://www.heldhaus.de | http://www.am-klosterwasser.de | http://www.krabatregion.de